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Hairflower 06

Hairflower und ihre Begleiter in einer Welt der Fantasie.

Welten der Fantasie.

Die Welten der Fantasie. Sie entstehen durch Bewusstseine, die sie denken. Dabei wird nicht jeder Gedanke realisiert.
Es ist wie das Einfügen in ein Puzzle. Wenn es passt, dann geschieht es.

Durch die Interferenz vieler Gedanken. Eine Fantasiewelt ist um so komplexer, je mehr Bewusstseine sie denken.

...

Hairflower und ihr Liebespaar, Janina und Friedrich.

Nein, es ist nicht der Große.

Sie bewegen sich in einer Art Glocke mit einer Untertasse am unteren Ende. Das Material ... es sind Haare, die Haare von Hairflower.
Die Glocke wurde vollständig aus ihren Haaren gebildet.

Und ein String davon geht nach innen.

Damit sind die Haare weiterhin mit Hairflower verknüpft?

Ja, Hairflower ist nicht von ihren Haaren getrennt.

Wäre da nicht ein Haarschnitt sinnvoller, was will sie mit so überlangen Haaren, die immer nur an ihr hängen?
Körbe können doch auch mit getrennten Haaren geflochten werden.

Nein, die Haare werden nicht geschnitten. Hairflower liebt ihre langen Haare. Das Haare schneiden geschieht in der Welt der Menschen.
Dort gibt es Frisöre, die lange Haare abschneiden, warum auch immer. Vielleicht brauchen die Menschen das Gefühl, geschoren zu werden.

Oder sie wollen sehen, wie andere geschoren werden.

Das ist doch eine sehr einseitige Sicht der Dinge ...

Ja, aber es ist auch ein Protest gegen das Alltägliche, gegen das, was als normal betrachet wird.
...

Wer diskutiert hier eigentlich?

Die Betrachter.

Aja. Es gibt also einen Hintergrund und Betrachter.

Ja, warum auch nicht?
...

Hairflower: "Unser Raum-Zeit-Schiff ist eine Tardis. Wir bewegen uns im Fantasiebereich von Doktor Who."

Janina: "Aber ... sieht die Tardis nicht aus wie eine Telefonzelle?"

Hairflower: "Nicht jedes Detail entspricht den Gedanken der Schöpfer. Fantasiewelten entstehen im Wesentlichen durch die Interferenz der Gedanken ihrer Betrachter. Und es gibt unterschiedliche Versionen. Denkt z.B. an Geschichten wie ... Herr der Ringe, Harry Potter, Vampire Diaries, vergleicht die Buchversionen mit der Verfilmung.
Und dies hier, es ist eine parallele Welt.

Friedrich: "Eine Realität?"

Hairflower: "Das Wort Realität möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden. Gedanken, Ideen, Bewusstsein, Träume, paranormale Energie, Magie.
Um nur ein paar Begriffe zu nennen.

Magie und Wirklichkeit sind für euch auf dieser Ebene nicht mehr unterscheidbar."

Janina: "Aber ... gibt es dann überhaupt eine Realität?"

Hairflower:  "Ja, aber dort war ich noch nicht. Sie ist ein wenig skurill. Nicht das, was ihr vielleicht erwartet. Träume sind dagegen hervorragend strukturiert.
Realität ist eher ein Chaos, in dem sich lokale Strukturen ständig verändern und verschieben."

Friedrich: "Das tut doch die von uns wahrgenommene Wirklichkeit auch."

Hairflower: "Sie ist ein Abbild der Realität. Nur sehr viel langsamer in der Veränderung.

Schließlich müsst ihr mithalten können, mit euren Gedanken, etwas erkennen, begreifen.
Aber bitte, lassen wir diese Diskussion erst einmal auf sich beruhen. Versuchen wir unsere momentane Wirklichkeit zu begreifen."

...

Die Haare konnten sich transparent machen und wie ein Bildschirm funktionieren. Besser noch, sie schufen Hologramme,
die auch noch sprechen konnten und neben den Bildern alle Geräusche mitlieferten ...

Janina: "Dort unten, was ist das?"

... und sie gaben eine Antwort auf jede Frage.

<< Ein Harem. Einer der Oberen Geistesherren hat dort seinen femininen Besitz eingesperrt. >>

Janina: "Eingesperrt?"

<< Sie dürfen dort nicht hinaus. Einmal drinnen, immer drinnen, nur, wenn die Frauen zu alt geworden sind, für die Bedürfnisse ihrer Allherrschaften ... >>

Janina: "Nein, das möchte ich nicht hören!"

Friedrich: "Dort, seht ihr dieses Wesen mit den Körper langen roten Haaren? Sie wirkt ein wenig nachdenklich, in sich versunken."

<< Ihre Gedanken sind voller Trübsal. Sie wurde mit 14 Jahren verschleppt, auf offener Straße in ein Auto gezerrt und ist nun hier.
Heute hat sie ihren 28. Geburtstag, aber das weiß niemand außer ihr. >>

Friedrich: "Sie ist so wunderschön. Was für ein Verbrechen, sie einfach einzusperren, ihr die Freiheit zu nehmen!"

<< Mehr als das. Sie ist hoch intelligent und hätte es sehr weit gebracht. Mit 11 Jahren hat sie bereits ihren Professoren die Vorlesungen korrigiert.
Aber hier, sie musste ihre Intelligenz damit verschwenden, den männlichen Potenzprotzen sexuelle Lust und erotische Gefühle zu bereiten.
Neben all den anderen Frauen hier. Eigentlich ist sie bereits zu alt dafür, aber das weiß hier niemand. Sie sieht aus wie 17. >>

Janina: "Nein, nein, nein. Ich hasse diese Figuren!"

Hairflower: "Wir können es verändern."

Friedrich: "Kannst Du ihr die gestohlene Zeit zurückgeben?"

Hairflower: "Das kann ich. Sie ist biologisch bereits wieder 17, nicht nur vom äußeren Schein her."

Janina: "Und das dazwischen?"

Hairflower: "Fragen wir sie doch, ob wir das alles löschen sollen."

...

Friedrich: "Wie ist das gemeint, mit dem Löschen?"

Hairflower: "So wie es ausgesprochen wurde."

...


"Hallo Liliana, können wir mit Dir reden?"

"Ihr ... ich habe Euch noch nie gesehen. Aber dieser Harem ist so riesig und ..."

"Bitte weine nicht. Wir sind hier, weil wir Dir helfen wollen."

"Ihr wollt mir helfen? Seid ihr nicht selbst ein Teil der niederen Wesen? Von Gott geschaffen, um gefügig zu sein.
Nur ... ein Mann hier im Harem? Das ist Blasphemie. Auch wenn Du sehr feminin aussiehst mit diesen super langen Haaren. Aber ... ihr seid nackt, so wie wir alle hier.
Wenn die Wächter das herausbekommen ..."

Friedrich: "Die Wächter sind jetzt nicht mehr wichtig, was zählt, ist das Gespräch mir Dir."

Liliana: "Die Wächter sind nicht mehr wichtig? Dann ... habt ihr Macht? Seid ihr eine neue Größe in diesem Spiel?"

Janina: "Wir sind nicht mächtiger als Du, aber wir haben jemanden hier, der uns beschützt."

Liliana: "Das könnte Krieg bedeuten. Ich will keinen Krieg. Nein, das bisschen, was mir verblieben ist, ich möchte es nicht auch noch verloren sehen."

Friedrich: "Unser Beschützer ist ultimativ. Er hat die Zeit eingefroren, während wir miteinander reden. Sieh Dich um."

Liliana: "Ja, ich sehe es. Alles ist so statisch, nichts bewegt sich mehr."

Janian: "Möchtest Du unsere Hilfe annehmen, oder sollen wir einfach nur verschwinden, aus Deinem Leben?"

...

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