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Hairflower 09

Hairflower hat in ihrem Traum eine Begegnung mit Friedrich, Janina und Enna

Hairflower und Enna

Hairflower, Du kannst uns ruhig dabei zuschauen, Du bist doch eine Göttin.

Wenn ihr meint ... nur, es ist doch Euer privates, sehr intimes Zusammensein.

Wir beide mögen Dich *grins*. Du bist körperlich so wunderschön und Deine Haarpracht um uns herum ... Du gibst uns so viel Inspiration ...

Ja, die Haare. Sie sind so ungemein lebendig. Wie sich das für eine Göttin gehört. Ich werde ein wenig schlafen, während ihr Euch liebt ...

...

Die drei zusammen in einem Nest aus Haaren. Sie waren so wunderschön weich und sie konnten Dinge formen, Betten, Sessel, Stühle, Tische, eigentlich alles, was so eine Wohnung braucht.

Hairflower lag nun dort mittendrin, und sie hatte ihre Augen geschlossen. Das hieß aber nicht, dass sie nichts mehr wahrnehmen konnte.

Sie schien zu schlafen. Ihr Gesicht, es wirkte in sich versunken, als wenn die Welt herum gar nicht mehr existieren würde.

Nur die Haare, sie schienen noch wach zu sein. Sie bewegten sich, änderten von Zeit zu Zeit ihre Farbe ... ob das die Träume waren, die Hairflower nun hatte?

Es war bestimmt unmöglich, Hairflower in ihrem eigenen Selbst zu erfassen. Sie konnte ja nur in dem wahrgenommen werden, was sie selber preisgab.

Dennoch, sie wirkte so wundervoll menschlich.

Friedrich und Janina.

Ein Beobachter hätte die beiden kaum noch auseinanderhalten können, so eng umschlungen lagen sie nun zusammen.

Auch sie hatten super lange Haare, die nun eine Art Eigenleben entwickelten.

Sie hüllten die beiden ein, von ihrer Nacktheit war kaum etwas zu sehen. Warum auch.

Die Liebenden berührten sich, sie konnten gar nicht mehr voneinander lassen. Körper und Seele, in einer wunderbaren Harmonie. Und das alles beschützt von einer Göttin. Niemand konnte sie bedrohen, ihnen etwas antun. Sie fühlten sich so wunderbar geborgen und sie liebten sich, mit allen ihren Sinnen.

Und dann schliefen die ein, so wie sie waren ...

...

Sie spürten beide, dass sie träumten ... und ... sie träumten das gleiche.
Es war fast so, als wären sie miteinander verschmolzen. Und sie sahen Hairflower ... nein ... das musste der Traum von Hairflower sein.

Wie konnten sie das wissen? Egal, sie wussten es.

Hairflower: << Ihr seid in meinen Traum eingedrungen. >>

<< Das wollten wir nicht. Wir waren so glücklich miteinander und ... irgendwie schaltete das bewusste Denken ab, das Gefühl war so stark ... dann schliefen wir ein und nun sind wir hier. >>

Hairflower: << Okay. Ich heiße Euch willkommen, in meinem Traum. Es ist ja auch kein Alptraum, in den ihr nun hinein geraten seid. Ich verarbeite meine Erfahrungen und denke darüber nach, was ich will und wie ich etwas für Euch tun kann. Ich muss jetzt nur aufpassen, dass es keine mehrfachen Identitäten gibt, denn ich denke an Euch in meinem Traum. >>

<< Uch, wir möchten auch lieber einmalig sein. >>

...

Hairflower: << Da ist noch etwas, in meinem Traum ... >>

<< Wir spüren es ... sie ist ... eine Sie, und sie nennt sich Enna. >>

...

Enna: << Wer seid ihr, hier in meinem Traum? >>

<< Ich bin Friedrich und neben mir, siehst Du, mhhhmm, nicht wirklich, es ist der Geist von Janina, der hier neben mir steht. >>

Enna: << Ich sehe Euch, als Geist und ich sehe eure Körper. >>

<< Da ist noch jemand ... >>

Enna. << Mehr sehe ich nicht ... aber ... da ist die Ahnung von etwas ... aber ich sehe nichts. >>

<< Und die ganzen Haare um unsere Körper herum? >>

Enna: << Okay, ich sehe sie durch Euch, aber nur indirekt. Ich sehe ein menschlich aussehendes Wesen mitten drin in den Haaren ... eine Frau ... und sie ist mit den Haaren verbunden. >>

<< Es ist Hairflower, du siehst Hairflower in unserem Traum, so wie wir sie wahrnehmen. Sie zensiert unsere Gedanken nicht. Damit lässt sie sich wahrnehmen, durch Dich. >>

...

Enna: << Hairflower, sie ist wunderschön. Wie eine Inkarnation des Schönen an sich. Sie erinnert mich an Erotica. Erotica. Sie ist eine Legende. Ein unendliches Wesen, unsterblich, unendlich schön und unendlich mächtig. Eine Göttin des Existentiellen an sich. >>

Eine weitere Stimme meldete sich.

Hairflower: << Enna, ich bin Hairflower. Du kannst mich jetzt direkt wahrnehmen, so wie Friedrich und Janina. >>

Enna: << Hairflower, du bist mehr als nur schön. Mit einem Hauch von Ewigkeit um Dich herum. Bist Du ein unendliches Wesen? >>

Hairflower: << Wenn ich es möchte ... aber ich will es nicht. Die unendlichen Wesen der Existenz, sie sind es nicht, die ich erreichen möchte. Ich bleibe endlich, in meinem Selbst und ich kommunizierte mit den endlichen Wesen. Es ist aber nicht nur ein Zuhören, ich verändere die Welt, wenn ich denke, ich sollte es tun. >>

Enna: << Auch ich höre zu ... aber ich verändere nichts. Ich lerne und vermittele das Gelernte, in meiner eigenen Zeit. Manchmal ist das sehr schwer und es kann sehr weh tun,nur beobachten zu können ... aber es hat auch seinen Sinn. Ich bin ein Auge der Ewigkeit, eine Dream Time Entity. >>

Hairflower: << Ich verändern die Dinge, wenn ich es für notwendig halte. Das ist meine Natur und der Sinn meiner Existenz. Es ist aber nicht willkürlich. Die Wesen der Existenz, sie teilen mir ihre Wünsche und Hoffnungen mit. Ich höre auf ihren Rat. >>

Enna: << Dann ist Du eine Art Erretter, ein Savior? >>

Hairflower: << Ja, weil es auch so etwas geben muss. >>

Enna: << Dann bitte ich Dich, mich zu begleiten. Zu einem Ereignis, das ich sehen aber nicht verändern kann. Aber alles in mir sehnt sich danach, dort eingreifen zu können ... >>

...

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